Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

View: New views
6 Messages — Rating Filter:   Alert me  

Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by Michael Stibane :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

# I just sent this to the developer list which is, I just noted afterwards,
# read only ... d'oooh - sorry. So once again at this place:

Hi!

I'm writing an article about OpenThinClient for the german Linux
Intern magazine (Data Becker, issue 04/08 or 01/09).

Since the docs lack the "Boot process demystified" part I digged a bit
into the directories and came up with this text:

----------
Kasten
Technik unter der Haube
Für das Funktionieren von OpenThinClient ist der JBoss
Applikationsserver zuständig. Mit dieser Software bauen die Entwickler
diverse Netzwerk-Dienste nach, die für eine Thin-Client-Umgebung
unerlässlich sind. Welche das sind, lesen Sie aus den Dateinamen im
Unterverzeichnis server/default/data/nfs/root/deploy/ ab. Hier finden
Sie unter anderem einen DHCP-Proxy, TFTP- und NFS-Dienste. Sendet ein
PXE Bootrom die Broadcast-Anfrage nach einer IP-Adresse aus,
registriert das der DHCP-Proxy. Bekommt der Client die IP-Adresse,
folgt die Suche nach einem TFTP-Server im Netz. Ist der Thin Client
über seine Mac-Adresse in der Verwaltung erfasst, antwortet der JBoss,
dass er diese Service-Anfrage erfüllen kann und liefert das für den
Thin Client in der Verwaltung konfigurierte Kernel-Image (vmlinuz)
nebst der initialen Ramdisk (initrd.img) aus dem Verzeichnis
server/default/data/nfs/root/tftp aus.

Kasten
Client-Bootvorgang
Hat der Thin Client Kernel und Ramdisk per TFTP bekommen, beginnt der
für Linux typische Boot-Prozess. Auf dem Bildschirm des Terminals
sehen Sie jetzt die weiß/blaue Box einer Bootsplash-Variante mit
scrollenden Startmeldungen. Genau genommen wird auf dem Client ein
Live-Medium gestartet. Die initiale Ramdisk mountet zunächst ein
Squashfs-Dateisystem (server/default/data/nfs/root/sfs/base.sfs), das
das komplette Wurzelverzeichnis enthält. Die für eine Ubuntu Live-CD
übliche gute Hardware-Erkennung sorgt dafür, dass Grafikkarte, lokale
Speichermedien und Sound korrekt erkannt werden. Ist nichts anderes in
der Verwaltung eingestellt, startet der Xorg-Server mit VESA-Treiber
in 1024x768 Auflösung bei 16 Bit Farbtiefe und präsentiert den GDM
Login-Bildschirm. Die Authentifikation der Benutzer erfolgt gegen den
LDAP des OpenThinClient-Servers, den ebenfalls JBoss serviert. Ist die
Authentifizierung erfolgreich, mountet das Terminal das
Heimatverzeichnis des in der Verwaltung angelegten Benutzers per NFS.
Es liegt auf der Server-Platte im Unterverzeichnis
server/default/data/nfs/home/ von openthinclient/. Gleiches passiert
übrigens auch mit /var in dem das temporäre Verzeichnis /tmp liegt. In
der Wurzel verweist dann /tmp per Symlink auf /var/tmp.

Kasten
Zusatzsoftware im Client
Über die Verwaltungsumgebung geben Sie Benutzern oder Thin Clients die
Möglichkeit, auf den Terminals Zusatzsoftware, etwa Firefox, zu
starten. Diese Zusatzsoftware liegt ebenfalls in Form von
Squashfs-Images vor. Mit Hilfe eines transparenten Union-Dateisystems
werden sie einfach auf dem Client eingebunden. Besonders clever wurde
mit Hilfe der Verwaltung die Vorkonfiguration gelöst. In den
Heimatverzeichnissen der Benutzer auf dem Server wird zuerst eine
Verknüpfung für das jeweilige Programm auf dem Desktop in Form einer
„.desktop"-Datei abgelegt. Diese erscheint dann automatisch beim
Booten des Terminals nach Anmeldung des Benutzers. Weiterhin legt fast
jedes Programm unter Linux im Heimatverzeichnis des Benutzers einen
versteckten Ordner mit individuellen Einstellungen an. Am Beispiel des
Firefox richten Sie so in der Verwaltung unter anderem eine
vorgegebene Startseite oder Bookmarks ein, die beim Start des Browsers
auf dem Thin Client vorhanden sein sollen. Physikalisch existieren
diese Einstellungsdateien im Heimatverzeichnis des Benutzers auf dem
Server, etwa unter
server/default/data/nfs/home/test/.mozilla/firefox/.
---------

Please proofread the above, correct where I'm wrong and add what I missed.

Big thanx in advance!

--
Best!
STIBS
http://saxenos.com

-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@...
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user

Re: Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by Tobias Abt :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

Hello!

Michael Stibane schrieb:
 > # I just sent this to the developer list which is, I just noted
afterwards,
 > # read only ... d'oooh - sorry. So once again at this place:

No problem, we got both. ;-)

 > Hi!
 >
 > I'm writing an article about OpenThinClient for the german Linux
 > Intern magazine (Data Becker, issue 04/08 or 01/09).
 >
 > Since the docs lack the "Boot process demystified" part I digged a bit
 > into the directories and came up with this text:
 >
 > ----------
 > Kasten
 > Technik unter der Haube
 > Für das Funktionieren von OpenThinClient ist der JBoss
 > Applikationsserver zuständig. Mit dieser Software bauen die Entwickler
 > diverse Netzwerk-Dienste nach, die für eine Thin-Client-Umgebung
 > unerlässlich sind. Welche das sind, lesen Sie aus den Dateinamen im
 > Unterverzeichnis server/default/data/nfs/root/deploy/ ab. Hier finden
 > Sie unter anderem einen DHCP-Proxy, TFTP- und NFS-Dienste. Sendet ein
 > PXE Bootrom die Broadcast-Anfrage nach einer IP-Adresse aus,
 > registriert das der DHCP-Proxy. Bekommt der Client die IP-Adresse,
 > folgt die Suche nach einem TFTP-Server im Netz. Ist der Thin Client
 > über seine Mac-Adresse in der Verwaltung erfasst, antwortet der JBoss,
 > dass er diese Service-Anfrage erfüllen kann und liefert das für den
 > Thin Client in der Verwaltung konfigurierte Kernel-Image (vmlinuz)
 > nebst der initialen Ramdisk (initrd.img) aus dem Verzeichnis
 > server/default/data/nfs/root/tftp aus.

Hmmm, ja, fast schon richtig. :-)

Der PXE-Teil wird hier recht ausführlich beschrieben.
http://www.intel.com/design/archives/wfm/downloads/pxespec.htm

Ich beschreibe den Teil, den wir einsetzen, hier mal etwas
anschaulicher:
- JBoss startet Unterdienste PXE-Proxy, TFTP, NFS und LDAP,
- PXE-Proxy lauscht auf DHCP-Pakete, die zwischen ThinClient und
   dem eigentlichen DHCP-Server ausgetauscht werden,
- wenn er eine DHCP-Offer erkennt, die für einen konfigurierten
   ThinClient gedacht ist, sendet er diesem ein weiteres Offer-Paket,
   in dem er selbst als Bootserver eingetragen ist,
- der Client reserviert sich beim DHCP-Server im Netz die IP per
   DHCP-Request und -Ack
- der Client holt sich die Bootinformationen beim DHCP-Proxy-Dienst
   per weiterem DHCP-Request und -Ack
- er holt sich dann per TFTP den pxelinux.0 und startet diesen,
- der pxelinux.0 holt per TFTP die (clientspezifische) pxelinux-Config,
   in der Pfad zum Kernel und Initrd sowie Kernelparamter drin stehen
- pxelinux.0 lädt (noch mal per TFTP) Kernel und Initrd und startet den
   Kernel, der ab da übernimmt,
- der Kernel führt die Initrd aus, in der dann per NFS das eigentliche
   Basissystem von OTC gemounted und anschließend gestartet wird


 > Kasten
 > Client-Bootvorgang
 > Hat der Thin Client Kernel und Ramdisk per TFTP bekommen, beginnt der
 > für Linux typische Boot-Prozess. Auf dem Bildschirm des Terminals
 > sehen Sie jetzt die weiß/blaue Box einer Bootsplash-Variante mit
 > scrollenden Startmeldungen. Genau genommen wird auf dem Client ein
 > Live-Medium gestartet. Die initiale Ramdisk mountet zunächst ein
 > Squashfs-Dateisystem (server/default/data/nfs/root/sfs/base.sfs), das
 > das komplette Wurzelverzeichnis enthält. Die für eine Ubuntu Live-CD
 > übliche gute Hardware-Erkennung sorgt dafür, dass Grafikkarte, lokale
 > Speichermedien und Sound korrekt erkannt werden. Ist nichts anderes in
 > der Verwaltung eingestellt, startet der Xorg-Server mit VESA-Treiber
 > in 1024x768 Auflösung bei 16 Bit Farbtiefe und präsentiert den GDM
 > Login-Bildschirm. Die Authentifikation der Benutzer erfolgt gegen den
 > LDAP des OpenThinClient-Servers, den ebenfalls JBoss serviert. Ist die

Ist vielleicht etwas missverständlich. Der JBoss startet den Dienst
zwar, auf die Pakete lauscht dann aber schon der LDAP-Server selbst,
also nicht wie zum Beispiel der xinetd, der selbst auf dem Port
lauscht und dann erst an den Dienst übergibt.

 > Authentifizierung erfolgreich, mountet das Terminal das
 > Heimatverzeichnis des in der Verwaltung angelegten Benutzers per NFS.
 > Es liegt auf der Server-Platte im Unterverzeichnis
 > server/default/data/nfs/home/ von openthinclient/. Gleiches passiert
 > übrigens auch mit /var in dem das temporäre Verzeichnis /tmp liegt. In
 > der Wurzel verweist dann /tmp per Symlink auf /var/tmp.
 >
 > Kasten
 > Zusatzsoftware im Client
 > Über die Verwaltungsumgebung geben Sie Benutzern oder Thin Clients die
 > Möglichkeit, auf den Terminals Zusatzsoftware, etwa Firefox, zu
 > starten. Diese Zusatzsoftware liegt ebenfalls in Form von
 > Squashfs-Images vor. Mit Hilfe eines transparenten Union-Dateisystems
 > werden sie einfach auf dem Client eingebunden. Besonders clever wurde
 > mit Hilfe der Verwaltung die Vorkonfiguration gelöst. In den
 > Heimatverzeichnissen der Benutzer auf dem Server wird zuerst eine
 > Verknüpfung für das jeweilige Programm auf dem Desktop in Form einer
 > „.desktop"-Datei abgelegt. Diese erscheint dann automatisch beim
 > Booten des Terminals nach Anmeldung des Benutzers. Weiterhin legt fast
 > jedes Programm unter Linux im Heimatverzeichnis des Benutzers einen
 > versteckten Ordner mit individuellen Einstellungen an. Am Beispiel des
 > Firefox richten Sie so in der Verwaltung unter anderem eine
 > vorgegebene Startseite oder Bookmarks ein, die beim Start des Browsers
 > auf dem Thin Client vorhanden sein sollen. Physikalisch existieren
 > diese Einstellungsdateien im Heimatverzeichnis des Benutzers auf dem
 > Server, etwa unter
 > server/default/data/nfs/home/test/.mozilla/firefox/.
 > ---------
 >
 > Please proofread the above, correct where I'm wrong and add what I
missed.
 >
 > Big thanx in advance!
 >
 > --
 > Best!
 > STIBS
 > http://saxenos.com
 >
 > -------------------------------------------------------------------------
 > This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's
challenge
 > Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win
great prizes
 > Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the
world
 > http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
 > _______________________________________________
 > The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
 > openthinclient-user@...
 > https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user
 >

--
Bye,
   Tobias Abt

levigo systems gmbh  -----------  ein unternehmen der levigo gruppe
Max-Eyth-Strasse 30                        Telefon: 07031 / 4161-10
D-71088 Holzgerlingen                      Telefax: 07031 / 4161-11
Geschäftsführer: Oliver Bausch            http://systems.levigo.de/
Registergericht: Stuttgart HRB 245 180          USt-ID: DE813226078


-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@...
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user

Re: Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by Tobias Abt :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

A few more things to the sections further down worth mentioning...

Michael Stibane schrieb:

> # I just sent this to the developer list which is, I just noted afterwards,
> # read only ... d'oooh - sorry. So once again at this place:
>
> Hi!
>
> I'm writing an article about OpenThinClient for the german Linux
> Intern magazine (Data Becker, issue 04/08 or 01/09).
>
> Since the docs lack the "Boot process demystified" part I digged a bit
> into the directories and came up with this text:
>
> ----------
> Kasten
> Technik unter der Haube
> Für das Funktionieren von OpenThinClient ist der JBoss
> Applikationsserver zuständig. Mit dieser Software bauen die Entwickler
> diverse Netzwerk-Dienste nach, die für eine Thin-Client-Umgebung
> unerlässlich sind. Welche das sind, lesen Sie aus den Dateinamen im
> Unterverzeichnis server/default/data/nfs/root/deploy/ ab. Hier finden
> Sie unter anderem einen DHCP-Proxy, TFTP- und NFS-Dienste. Sendet ein
> PXE Bootrom die Broadcast-Anfrage nach einer IP-Adresse aus,
> registriert das der DHCP-Proxy. Bekommt der Client die IP-Adresse,
> folgt die Suche nach einem TFTP-Server im Netz. Ist der Thin Client
> über seine Mac-Adresse in der Verwaltung erfasst, antwortet der JBoss,
> dass er diese Service-Anfrage erfüllen kann und liefert das für den
> Thin Client in der Verwaltung konfigurierte Kernel-Image (vmlinuz)
> nebst der initialen Ramdisk (initrd.img) aus dem Verzeichnis
> server/default/data/nfs/root/tftp aus.
>
> Kasten
> Client-Bootvorgang
> Hat der Thin Client Kernel und Ramdisk per TFTP bekommen, beginnt der
> für Linux typische Boot-Prozess. Auf dem Bildschirm des Terminals
> sehen Sie jetzt die weiß/blaue Box einer Bootsplash-Variante mit
> scrollenden Startmeldungen. Genau genommen wird auf dem Client ein
> Live-Medium gestartet. Die initiale Ramdisk mountet zunächst ein
> Squashfs-Dateisystem (server/default/data/nfs/root/sfs/base.sfs), das
> das komplette Wurzelverzeichnis enthält. Die für eine Ubuntu Live-CD

Naja, es basiert vom Code auf Ubuntu 6.04 LTS Dapper Drake, ist aber
keine Ubuntu-Live-CD, da wir der Erweiterbarkeit halber ein modulares
System aufgebaut haben, das aus einem eher monolithischen Kern, dem
base.sfs und den eigentlichen ThinClientapplikationen unter /opt
besteht. Diese Applikationen sind widerum squash-Images, die gegenüber
den Standard-Ubuntu-Paketen weitere OTC-spezifische Konfigurations-
schemata in XML und Startwrapper enthalten.

Ohne diese Schemata wäre auch die Einbindung in den Manager nicht
möglich und ohne die Startwrapper auch kein Auslesen der Konfiguration
zur Laufzeit.

Das, und die Verlegung der Extrapakete nach /opt, weil /usr z.B. nicht
beschreibbar ist, erfordert auch, dass Pakete speziell für OTC erstellt
werden.

Aber, um dem etwas den Schrecken zu nehmen, es ist vom Vorgang nicht
wesentlich anders, als ein Paket für Ubuntu (oder Debian) zu erstellen,
es kommt nur etwas hinzu. :-)

Einfach mal unter /opt in die Pakete reinschauen, speziell auch die
Unterverzeichnisse tcos und schema...

> übliche gute Hardware-Erkennung sorgt dafür, dass Grafikkarte, lokale
> Speichermedien und Sound korrekt erkannt werden. Ist nichts anderes in
> der Verwaltung eingestellt, startet der Xorg-Server mit VESA-Treiber
> in 1024x768 Auflösung bei 16 Bit Farbtiefe und präsentiert den GDM
> Login-Bildschirm. Die Authentifikation der Benutzer erfolgt gegen den

Deswegen immer unter Geräte passende Peripherie definieren und dem
ThinClient oder seinem Hardwaretyp zuordnen... :-)

> LDAP des OpenThinClient-Servers, den ebenfalls JBoss serviert. Ist die
> Authentifizierung erfolgreich, mountet das Terminal das
> Heimatverzeichnis des in der Verwaltung angelegten Benutzers per NFS.
> Es liegt auf der Server-Platte im Unterverzeichnis
> server/default/data/nfs/home/ von openthinclient/. Gleiches passiert
> übrigens auch mit /var in dem das temporäre Verzeichnis /tmp liegt. In
> der Wurzel verweist dann /tmp per Symlink auf /var/tmp.

Ja, dynamische Daten bleiben auf dem Client und werden nicht auf dem
Server gespeichert. :-)

> Kasten
> Zusatzsoftware im Client
> Über die Verwaltungsumgebung geben Sie Benutzern oder Thin Clients die
> Möglichkeit, auf den Terminals Zusatzsoftware, etwa Firefox, zu
> starten. Diese Zusatzsoftware liegt ebenfalls in Form von
> Squashfs-Images vor. Mit Hilfe eines transparenten Union-Dateisystems
> werden sie einfach auf dem Client eingebunden. Besonders clever wurde
> mit Hilfe der Verwaltung die Vorkonfiguration gelöst. In den
> Heimatverzeichnissen der Benutzer auf dem Server wird zuerst eine
> Verknüpfung für das jeweilige Programm auf dem Desktop in Form einer
> „.desktop"-Datei abgelegt. Diese erscheint dann automatisch beim

Hmmm, nein, die Desktop- und Startmenüverknüpfungen werden beim Anmelden
an den ThinClient jedesmal frisch anhand der aktuellen Konfiguration
aus dem LDAP erstellt, damit die Auswahl der Applikationen immmer
up-to-date ist. (Ist in den GDM eingehängt.)

Auch werden in den Verknüpfungen die Anwendungen nicht direkt aufgerufen
sondern es wird ein Wrapper gestartet, der dann die Konfiguration des
jeweiligen Programms anhand der Daten im LDAP erstellt, sodass etwaige
Änderungen, die der Administrator vornimmt, umgehend und ohne Neuladen
des Desktops wirksam werden.

Das Neuladen des Desktops ist nur erforderlich, wenn neue Applikationen
definiert und nun vom Anwender benötigt wurden (oder bestehende eben
entfernt, wobei das weniger störend ist, die Verknüpfung erzwingt bei
Aufruf dann eben das Neuladen).

> Booten des Terminals nach Anmeldung des Benutzers. Weiterhin legt fast
> jedes Programm unter Linux im Heimatverzeichnis des Benutzers einen
> versteckten Ordner mit individuellen Einstellungen an. Am Beispiel des
> Firefox richten Sie so in der Verwaltung unter anderem eine
> vorgegebene Startseite oder Bookmarks ein, die beim Start des Browsers
> auf dem Thin Client vorhanden sein sollen. Physikalisch existieren
> diese Einstellungsdateien im Heimatverzeichnis des Benutzers auf dem
> Server, etwa unter
> server/default/data/nfs/home/test/.mozilla/firefox/.

Korrekt, wobei durchaus beim nächsten Start der Applikation Konfigura-
tionsvorgaben, die der Admin macht, wieder eingepflegt werden. Das
betrifft z.B. beim Firefox unter anderem die Proxyeinstellungen.

Aber gerade so Sachen wie die Bookmarks des Firefox sind eher dem
Benutzer überlassen.

Nur so als Hinweis. Der Firefox ist insofern schon eher ein "schlechtes"
Beispiel für eine ThinClient-Anwendung, weil er sehr mächtig ist und
keine Serversitzung wie RDP (rdesktop), Citrix ICA oder Terminalemula-
tionen wie z.B. 5250 ist, wo die Konfiguration komplett aus den Vorgaben
kommt.

Gerade beim Firefox werden da eben Kompromisse eingegangen, um den
Endbenutzer im Normalfall auch nicht zu sehr zu gängeln. Im Einsatz
im kommerziellen Umfeld wird Firefox eher seltener eingesetzt, da
ist der Schwerpunkt beim "server based computing" zu suchen, auch
wenn Firefox da hin und wieder für Intranetanwendungen verwendet
wird.

> ---------
>
> Please proofread the above, correct where I'm wrong and add what I missed.
>
> Big thanx in advance!

You are welcome... Coding and writing documentation often clashes
when it comes to allocating the necessary time... :-)

--
Bye,
   Tobias Abt

levigo systems gmbh  -----------  ein unternehmen der levigo gruppe
Max-Eyth-Strasse 30                        Telefon: 07031 / 4161-10
D-71088 Holzgerlingen                      Telefax: 07031 / 4161-11
Geschäftsführer: Oliver Bausch            http://systems.levigo.de/
Registergericht: Stuttgart HRB 245 180          USt-ID: DE813226078

-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@...
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user

Re: Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by akeilo cm :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

Dear All,

Is there any chance of this article translated to english?

As there are currently limited documentation on openthinclient, i would love to understand the inner-workings at the technical level.

Hope someone out there would translate it at their spare time.

Cheers!

Tobias Abt wrote:
A few more things to the sections further down worth mentioning...

Michael Stibane schrieb:
> # I just sent this to the developer list which is, I just noted afterwards,
> # read only ... d'oooh - sorry. So once again at this place:
>
> Hi!
>
> I'm writing an article about OpenThinClient for the german Linux
> Intern magazine (Data Becker, issue 04/08 or 01/09).
>
> Since the docs lack the "Boot process demystified" part I digged a bit
> into the directories and came up with this text:
>
> ----------
> Kasten
> Technik unter der Haube
> Für das Funktionieren von OpenThinClient ist der JBoss
> Applikationsserver zuständig. Mit dieser Software bauen die Entwickler
> diverse Netzwerk-Dienste nach, die für eine Thin-Client-Umgebung
> unerlässlich sind. Welche das sind, lesen Sie aus den Dateinamen im
> Unterverzeichnis server/default/data/nfs/root/deploy/ ab. Hier finden
> Sie unter anderem einen DHCP-Proxy, TFTP- und NFS-Dienste. Sendet ein
> PXE Bootrom die Broadcast-Anfrage nach einer IP-Adresse aus,
> registriert das der DHCP-Proxy. Bekommt der Client die IP-Adresse,
> folgt die Suche nach einem TFTP-Server im Netz. Ist der Thin Client
> über seine Mac-Adresse in der Verwaltung erfasst, antwortet der JBoss,
> dass er diese Service-Anfrage erfüllen kann und liefert das für den
> Thin Client in der Verwaltung konfigurierte Kernel-Image (vmlinuz)
> nebst der initialen Ramdisk (initrd.img) aus dem Verzeichnis
> server/default/data/nfs/root/tftp aus.
>
> Kasten
> Client-Bootvorgang
> Hat der Thin Client Kernel und Ramdisk per TFTP bekommen, beginnt der
> für Linux typische Boot-Prozess. Auf dem Bildschirm des Terminals
> sehen Sie jetzt die weiß/blaue Box einer Bootsplash-Variante mit
> scrollenden Startmeldungen. Genau genommen wird auf dem Client ein
> Live-Medium gestartet. Die initiale Ramdisk mountet zunächst ein
> Squashfs-Dateisystem (server/default/data/nfs/root/sfs/base.sfs), das
> das komplette Wurzelverzeichnis enthält. Die für eine Ubuntu Live-CD

Naja, es basiert vom Code auf Ubuntu 6.04 LTS Dapper Drake, ist aber
keine Ubuntu-Live-CD, da wir der Erweiterbarkeit halber ein modulares
System aufgebaut haben, das aus einem eher monolithischen Kern, dem
base.sfs und den eigentlichen ThinClientapplikationen unter /opt
besteht. Diese Applikationen sind widerum squash-Images, die gegenüber
den Standard-Ubuntu-Paketen weitere OTC-spezifische Konfigurations-
schemata in XML und Startwrapper enthalten.

Ohne diese Schemata wäre auch die Einbindung in den Manager nicht
möglich und ohne die Startwrapper auch kein Auslesen der Konfiguration
zur Laufzeit.

Das, und die Verlegung der Extrapakete nach /opt, weil /usr z.B. nicht
beschreibbar ist, erfordert auch, dass Pakete speziell für OTC erstellt
werden.

Aber, um dem etwas den Schrecken zu nehmen, es ist vom Vorgang nicht
wesentlich anders, als ein Paket für Ubuntu (oder Debian) zu erstellen,
es kommt nur etwas hinzu. :-)

Einfach mal unter /opt in die Pakete reinschauen, speziell auch die
Unterverzeichnisse tcos und schema...

> übliche gute Hardware-Erkennung sorgt dafür, dass Grafikkarte, lokale
> Speichermedien und Sound korrekt erkannt werden. Ist nichts anderes in
> der Verwaltung eingestellt, startet der Xorg-Server mit VESA-Treiber
> in 1024x768 Auflösung bei 16 Bit Farbtiefe und präsentiert den GDM
> Login-Bildschirm. Die Authentifikation der Benutzer erfolgt gegen den

Deswegen immer unter Geräte passende Peripherie definieren und dem
ThinClient oder seinem Hardwaretyp zuordnen... :-)

> LDAP des OpenThinClient-Servers, den ebenfalls JBoss serviert. Ist die
> Authentifizierung erfolgreich, mountet das Terminal das
> Heimatverzeichnis des in der Verwaltung angelegten Benutzers per NFS.
> Es liegt auf der Server-Platte im Unterverzeichnis
> server/default/data/nfs/home/ von openthinclient/. Gleiches passiert
> übrigens auch mit /var in dem das temporäre Verzeichnis /tmp liegt. In
> der Wurzel verweist dann /tmp per Symlink auf /var/tmp.

Ja, dynamische Daten bleiben auf dem Client und werden nicht auf dem
Server gespeichert. :-)

> Kasten
> Zusatzsoftware im Client
> Über die Verwaltungsumgebung geben Sie Benutzern oder Thin Clients die
> Möglichkeit, auf den Terminals Zusatzsoftware, etwa Firefox, zu
> starten. Diese Zusatzsoftware liegt ebenfalls in Form von
> Squashfs-Images vor. Mit Hilfe eines transparenten Union-Dateisystems
> werden sie einfach auf dem Client eingebunden. Besonders clever wurde
> mit Hilfe der Verwaltung die Vorkonfiguration gelöst. In den
> Heimatverzeichnissen der Benutzer auf dem Server wird zuerst eine
> Verknüpfung für das jeweilige Programm auf dem Desktop in Form einer
> „.desktop"-Datei abgelegt. Diese erscheint dann automatisch beim

Hmmm, nein, die Desktop- und Startmenüverknüpfungen werden beim Anmelden
an den ThinClient jedesmal frisch anhand der aktuellen Konfiguration
aus dem LDAP erstellt, damit die Auswahl der Applikationen immmer
up-to-date ist. (Ist in den GDM eingehängt.)

Auch werden in den Verknüpfungen die Anwendungen nicht direkt aufgerufen
sondern es wird ein Wrapper gestartet, der dann die Konfiguration des
jeweiligen Programms anhand der Daten im LDAP erstellt, sodass etwaige
Änderungen, die der Administrator vornimmt, umgehend und ohne Neuladen
des Desktops wirksam werden.

Das Neuladen des Desktops ist nur erforderlich, wenn neue Applikationen
definiert und nun vom Anwender benötigt wurden (oder bestehende eben
entfernt, wobei das weniger störend ist, die Verknüpfung erzwingt bei
Aufruf dann eben das Neuladen).

> Booten des Terminals nach Anmeldung des Benutzers. Weiterhin legt fast
> jedes Programm unter Linux im Heimatverzeichnis des Benutzers einen
> versteckten Ordner mit individuellen Einstellungen an. Am Beispiel des
> Firefox richten Sie so in der Verwaltung unter anderem eine
> vorgegebene Startseite oder Bookmarks ein, die beim Start des Browsers
> auf dem Thin Client vorhanden sein sollen. Physikalisch existieren
> diese Einstellungsdateien im Heimatverzeichnis des Benutzers auf dem
> Server, etwa unter
> server/default/data/nfs/home/test/.mozilla/firefox/.

Korrekt, wobei durchaus beim nächsten Start der Applikation Konfigura-
tionsvorgaben, die der Admin macht, wieder eingepflegt werden. Das
betrifft z.B. beim Firefox unter anderem die Proxyeinstellungen.

Aber gerade so Sachen wie die Bookmarks des Firefox sind eher dem
Benutzer überlassen.

Nur so als Hinweis. Der Firefox ist insofern schon eher ein "schlechtes"
Beispiel für eine ThinClient-Anwendung, weil er sehr mächtig ist und
keine Serversitzung wie RDP (rdesktop), Citrix ICA oder Terminalemula-
tionen wie z.B. 5250 ist, wo die Konfiguration komplett aus den Vorgaben
kommt.

Gerade beim Firefox werden da eben Kompromisse eingegangen, um den
Endbenutzer im Normalfall auch nicht zu sehr zu gängeln. Im Einsatz
im kommerziellen Umfeld wird Firefox eher seltener eingesetzt, da
ist der Schwerpunkt beim "server based computing" zu suchen, auch
wenn Firefox da hin und wieder für Intranetanwendungen verwendet
wird.

> ---------
>
> Please proofread the above, correct where I'm wrong and add what I missed.
>
> Big thanx in advance!

You are welcome... Coding and writing documentation often clashes
when it comes to allocating the necessary time... :-)

--
Bye,
   Tobias Abt

levigo systems gmbh  -----------  ein unternehmen der levigo gruppe
Max-Eyth-Strasse 30                        Telefon: 07031 / 4161-10
D-71088 Holzgerlingen                      Telefax: 07031 / 4161-11
Geschäftsführer: Oliver Bausch            http://systems.levigo.de/
Registergericht: Stuttgart HRB 245 180          USt-ID: DE813226078

-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@lists.sourceforge.net
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user

Re: [Openthinclient-user] Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by Michael Stibane :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

Hi!

> Is there any chance of this article translated to english?

I'm very sorry, but at the moment it's not possible for me to publish
the article. The issue of the magazine isn't on the shelves yet and
until this didn't happen, I'm not allowed to publish anything from its
upcoming contents in any language. =(

In late October, there is a good chance that I can send an English
version to the list.

--
Best!
STIBS
http://saxenos.com

-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@...
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user

Re: [Openthinclient-user] Overview of the inner workings for magazine article - please proofread (German)

by akeilo cm :: Rate this Message:

| View Threaded | Show Only this Message

Hi Michael,

Thank you for your kind reply.

I was referring to the proof-read text posted in the list, so i can learn a bit more about openthinclient. But anyhow i will be looking forward to english translation when its legally allowed.

Cheers!

Michael Stibane wrote:
Hi!

> Is there any chance of this article translated to english?

I'm very sorry, but at the moment it's not possible for me to publish
the article. The issue of the magazine isn't on the shelves yet and
until this didn't happen, I'm not allowed to publish anything from its
upcoming contents in any language. =(

In late October, there is a good chance that I can send an English
version to the list.

--
Best!
STIBS
http://saxenos.com

-------------------------------------------------------------------------
This SF.Net email is sponsored by the Moblin Your Move Developer's challenge
Build the coolest Linux based applications with Moblin SDK & win great prizes
Grand prize is a trip for two to an Open Source event anywhere in the world
http://moblin-contest.org/redirect.php?banner_id=100&url=/
_______________________________________________
The Open Source Thin Client Solution http://openthinclient.org
openthinclient-user@lists.sourceforge.net
https://lists.sourceforge.net/lists/listinfo/openthinclient-user